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Exkursionsbericht

 

Mineralienbörse Sainte-Marie-aux-Mines, Frankreich

 

Die Mineralienbörse ist ein Ereignis von weltweitem Renommee. Sie wird im Rahmen einer Partnerschaft zwischen Vereinen und der Kommunalverwaltung organisiert. In diesem Jahr vereinte sie mehr als 600 Aussteller aus 50 Ländern, die mehr als 22 000 Mineralogiefans und Schaulustigen aus aller Welt ihre Dienste anbaten. Diese Veranstaltung gilt als das Spitzenereignis der französischen Mineralogie und Paläontologie. Gemeinsam mit Tucson (USA) und München (Deutschland) bildet Sainte-Marie-aux-Mines ein wichtiges Relais des weltweiten Mineralienhandels.

Im Val d'Argent, einem reizenden Vogesental, das sich zur Rheinischen Tiefebene hin öffnet, am Fusse der Hochkönigsburg und einen Katzensprung von der Weinstrasse entfernt, findet die internationale Schau statt. Sainte-Marie-aux-Mines trägt als Erholungsort das offizielle Prädikat „Station verte". Die Stadt liegt an der Silberstrasse (Route d'Argent) im Val de Lièpvre, 20 km westlich von Sélestat, im Herzen der Vogesen. 

Mitten in der Innenstadt wurde für die Mineralienbörse ein Terrain abgesteckt, an dem 17 Zelte mit  insgesamt  15 000 qm Ausstellungsfläche eingerichtet wurden. Zwölf themenspezifische Ausstellungen und Veranstaltungen, zwei Ausstellungen auf dem Gebiet Kunst und Kunsthandwerk und zwölf Vorträge fanden im Rahmen der internationalen Börse statt. Die diesjährige Grossveranstaltung stand unter dem Motto „Mineralien und Farben". Im Theater konnte man mineralogische Prestigeobjekte bewundern, in der Turnhalle Edelsteine und Schmuck aussuchen, im oberen Stock des Theaters setzte man sich mit dem Thema „Kristalle und Gesundheit" auseinander und in zahlreichen Zelten konnte das Publikum Fossilien und Mineralien aus aller Welt begutachten.

 Die nächste Mineralienschau findet wie jedes Jahr am letzten Juni-Wochenende statt.


Text: Werner Witschi

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